PraenaTest®

Der PraenaTest® schafft Wissen

Mit dem PraenaTest® steht Ihnen eine Untersuchungsmethode zur Verfü­gung, welche die Vorteile der herkömmlichen Methoden vereint, ohne deren Nachteile zu haben. Einerseits ist der PraenaTest® für Ihr ungeborenes Kind ungefährlich und andererseits bestimmt er mit hoher Sicherheit, ob eine der unter­suchten Chromosomenstörungen vorliegt oder nicht.

 

Was kann der PraenaTest® feststellen?

Der PraenaTest® wird als nicht invasiver pränataler Test (NIPT) bezeichnet. Er kann aus mütterlichem Blut folgende Veränderungen im Erbgut Ihres ungeborenen Kindes, sogenannte Chromosomenstörungen bestimmen:

 

  • Trisomie 21 (Down-Syndrom)
  • Trisomie 18 ( Edwards-Syndrom)
  • Trisomie 13 (Pätau-Syndrom)
  • Fehlverteilungen der Geschlechtschromosomen X und Y (Turner-, Triple X-, Klinefelter- und XYY-Syndrom)
  • 22q11.2 Mikrodeletion (DiGeorge-Syndrom)

Auf Wunsch erfahren Sie auch, ob Sie ein Mädchen oder einen Jungen erwarten. Das kindliche Geschlecht teilt Ihnen Ihr Arzt gemäß gesetzlicher Vorgaben ab der zwölften Schwangerschaftswoche nach Empfängnis (p.c.; post conceptionem) mit.

 

Was kann der PraenaTest® nicht feststellen?

Bestimmte Sonderformen von Chromosomenstörungen, beispielsweise strukturelle Veränderungen an den Chromosomen oder Mosaike, können nicht festgestellt werden. Bei den strukturellen Chromosomenstörungen fehlt ein Stück des Chromosoms, ein Stück ist überzählig oder wurde falsch in das Chromosom „eingebaut“. Bei einem Mosaik tragen Zellen eines Gewebes oder des gesamten Organismus des Embryos eine unterschiedliche genetische Information.

 

Wie sicher ist der PraenaTest®?

Die hohe Genauigkeit des PraenaTest® wurde in mehreren klinischen Studien bewiesen. Zusätzlich wurde der Test von einer unabhängigen Prüfstelle, die in staatlichem Auftrag handelt, zugelassen. Die Studien zeigen, dass bei 99,8% aller Blutproben von Einlingsschwangerschaften das Ergebnis bei der Bestimmung der Trisomie 13,18 und 21 richtig war. Das bedeutet, dass von 1000 untersuchten  Blutproben 998 Ergebnisse korrekt bestimmt wurden. Die Testgüte wurde auch bei Zwillingsschwangerschaften überprüft. Hier war das Egebnis bei allen untersuchten Blutproben richtig. Die Genauigkeit des PraenaTest® zur Bestimmung von Fehlverteilungen der Geschlechtschromosomen (X/Y) ist etwas geringer als bei der Bestimmung der Trisomien 13,18 und 21. In einer weiteren Studie wurde auch die 22q11.2 Mikrodeletion in allen Blutproben korrekt bestimmt.

 

Es ist wichtig für Sie zu wissen, das eine Genauigkeit von 100% bei der Anwendung von nicht invasiven pränatalen Test nicht erwartet werden darf. In seltenen Fällen kann es zu keinem oder einem unklaren Testergebnis kommen. Dies sagt jedoch nichts über die Gesundheit Ihres Kindes aus. Sie können den Test dann ohne Zusatzkosten wiederholen. Bitte lassen Sie sich von Ihrem Arzt aufklären und beraten.

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